| |
||
![]() |
![]() |
|
1. Tag , 2. Tag ,
3. Tag ,
4. Tag, 5. Tag
4. Tag | |
Endlich haben wir schottisches Wetter. Als wir aus dem heute früh aus dem Fenster sehen, fällt draußen der typische
Nieselregen. Starken wind haben wir auch. Dafür ist es nicht mehr so kalt: Plus 4 Grad. Hungrig sitzen wir am Frühstückstisch
und genießen unser "Full Scottish Breakfast". Heute geht es auf eine weitere Hebriden-Insel, die wir die ganze Zeit
schon vor Augen haben: MULL. Wir haben einen Termin in der Tobermory Distillery. Wegen der höheren Temperaturen müssen
wir heute von unserem Auto, das auf dem Garagenhof steht kein Eis abkratzen.
Dafür sind die Scheiben von innen beschlagen.
|
Die Verbindung von Oban nach Mull ist normalerweise sehr gut und wir finden uns gegen 9:00 Uhr im
Fährhafen ein. Als wir im Terminalgebäude von Caledonian MacBrayne
unsere Tickets kaufen wollen, schlägt zum 2. Mal der neue Winterfahrplan der Fährgesellschaft zu. |
![]() | Dann legen wir ab. Wir gehen zum Heck des Schiffes und haben einen tollen Blick über die ganze Oban bay mit dem Panorama der Stadt. Oben auf dem Berg McCaig's Tower. |
Es wird das Maximum aus unserem Peugeot herausgeholt. Trotzdem fahren uns die anderen beiden nach ca. 1/2 der
Strecke davon und werden erst wieder kurz vor Ardgour eingeholt. Kai prägt den Spruch:
"Einer fährt, einer filmt, und einem ist schlecht !" David meint, Achterbahn sei
müde gegen das, was wir hier veranstalten. Rechts: Unsere gesamte heutige Rundreise.
|
![]() Ergebnis der Raserei ist, daß wir gerade noch sehen, wie die Fähre ablegt. Keiner der 3 hat es geschafft - lange Gesichter in den Autos. Der Fährmann ist auch etwas eher losgefahren. Nun stehen wir also hier in Ardgour (Morvern) am Inn am Pier und warten 1/2 Stunde. So langsam beruhgen sich unsere Mägen. Wir beobachten einen Radfahrer, der nicht weiß, wo er sich vor dem Sturm und dem Regen verstecken soll. Durch die Wartezeit kommen wir zeitmäßig wieder in die Enge. "Wir haben doch keine Zeit !" Dazu kommt noch, daß unser Tank langsam leer wird. |
|
Unverdrossen versuchen wir trotzdem, alles noch zu schaffen. Wir düsen also weiter, jetzt allerdings auf einer normal
ausgebauten und uns gut bekannten Strecke der A 828 nach Süden Richtung Oban bis Connel. Kai mahnt an, dringend zu tanken !
Wir tun dies bei ESSO an der A 85 nahe der Inverawe Smokery & Fishery. Die hat noch geöffnet und wir erstehen noch ein paar
Tüten der leckeren und preiswerten Anschnitte. Dann geht's nach Oban. 2 Minuten nach 17 Uhr stehen wir an der Distillery.
Puh - geschafft. Wir erhalten von der Visitor-Center-Chefin einige Flyer der Oban Distillery und etwas Malted Barley. Nun wollen wir noch ein paar Mitbringsel kaufen, nicht wissend, daß viele Läden in der Hauptgeschäftsstraße bereits um 17:30 Uhr schließen. Etwas erstehen wir aber doch noch. Jens stattet noch einen kurzen Besuch bei Anne MacPhail (siehe Tag 1) ab. Wir sind froh, daß die Supermärkte TESCO und COOP lange geöffnet haben und klappern diese noch ab. | |
(C) Single Malt Whisky Club Württemberg e.V. - Jens Burkhardt - Chairman
Benutzung dieses Materials, auch auszugsweise, mur mit Genehmigung des Vereins oder des Autors.